Geschichte

Zahlen, Daten, Fakten

GRÜNDUNG: 1987

AKTIVE MITGLIEDER: 23

AKTIVE MIT SONDERSTATUS: 3

PASSIVE MITGLIEDER: 16

EHRENMITGLIEDER: 4

EHRENZEICHENTRÄGER: 4

Die Gründung

1987 gehörte sicherlich nicht zu den ereignisreichsten Jahren des abgelaufenen Jahrtausends…

1988 …Olympische Spiele in Seoul

1990 …Wiedervereinigung Deutschlands

1996 …Deutschland wird Fußballeuropameister

1997 …aus Philosophie wird Filosofie

Mit dem Jahr 1987 jedoch würde man auf Anhieb vermutlich kein besonderes Ereignis assoziieren, wäre in diesem Jahr nicht die Gründung von “Nix als Trabbel“ vollzogen worden.

Ein Metzgersohn, damals schon Schützenprofi, und die beiden Söhne eines Vollstreckungsbeamten, die man geflissentlich als Ahnungslose bezüglich Schützenwesen bezeichnen konnte, begaben sich im Jahre 1985 auf die Suche nach geeigneten Mitstreitern.

Alsbald wurde aus diesen Dreien nach dem Finden eines weiteren Mitglieds ein Grenadierzug mit der beachtlichen Stärke von 1 zu 4, nämlich Bernd, Cornel, Holger, MC und CC.

1985 wurde noch als Zuschauer Kirmes gefeiert und man fand während den Tagen mit Holger ein weiteres Mitglied und so war man schon zu fünft.

Die ersten Zugversammlungen

Die erste Versammlung wurde auf Oktober 1985 festgelegt. An diesem Abend wurden zuerst nur Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht.

Die nächste Versammlung im November 1985 hatte es dann in sich, wurden doch dort die Weichen für eine ereignisreiche Zukunft gestellt und viele Grundsatzentscheidungen getroffen.

Das Korps

Zunächst wurde ein grüner Rock ins Auge gefasst.

Nach kurzer Diskussion entschied man sich jedoch für die pflegeleichteste, bequemste und schönste Uniform im Neusser Schützenregiment, nämlich für Frack und Zylinder.

Sofort wurde ein Brief an das Neusser Grenadierkorps aufgesetzt, um dort unser Bestreben, einen Grenadierzug zu gründen, um im Jahre 1987 aktiv als eigener Zug am Neusser-Bürger-Schützenfest teilzunehmen.

Die Ämtervergabe

Oberleutnant wurde Bernd Herten, Leutnant wurde Cornel Tewes, Feldwebel wurde Christoph Cremer und Kassierer und Schriftführer wurde Holger Schöpkens.

Nur einer, nämlich Markus Cremer schaute etwas dumm aus der Wäsche, denn für ihn gab es leider kein Amt mehr.

Kurz entschlossen, und um ihn aufzuheitern, wurde er zum 1. Kassenprüfer gewählt.

Somit waren alle Ämter vergeben und jedes Mitglied hatte eine verantwortungsvolle Position.

Der Zugname

Die Festlegung eines Zugnamen war nicht so einfach, hatte man doch mehrere Namen zur Auswahl:

Halt drop

Nix als Trabbel

Mer send so doll wie sechs jung Aape

Mer send et satt

Laschzokker

Mer maake durch

Nachdem hiervon drei Zugnamen in die engere Wahl kamen, wurde sich einstimmig für den Zugnamen „Nix als Trabbel“ entschieden.

Der Zug wird größer

Im März 1986 wurde mit Jürgen Mieszala der Bann gebrochen, denn er wurde als sechstes Mitglied in den Zug aufgenommen und von dort an fand sich fast Monat für Monat ein neues Mitglied, so dass im März 1987 dem Grenadierkorps die erforderliche Stärke von 1:12 gemeldet werden konnte.

So gingen die Monate dahin und man fieberte mit großen Erwartungen dem ersten Neusser-Bürger-Schützenfest entgegen.

Das erste Schützenfest

Als es hiess, am Kirmesfreitag die Uniformen beim Verleih abzuholen, erlebte man eine böse Überraschung.

Es gab dort keine Seidenzylinder, wie man die haben wollte, sondern nur Filzzylinder. Man war in diesem Punkt direkt einer Meinung: „Do möt jonn mer net över d´r Maat !“

Kurzer Hand wurde ein anderer Verleih organisiert und so konnte der Zug noch standesgemäß mit Seidenzylinder ausgestattet werden.

Nun konnten die Tage der Wonne und des Frohsinns beginnen. Nach einer feucht fröhlichen Kirmesplatzeröffnung feierte der Zug fünf Tage Schützenfest bei bestem Kirmeswetter und wie man heute sieht, war dies nur der Anfang einer bewegten Zuggeschichte.